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1840+8. Hörspielversion

Aus Wikingerwerkstatt

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten]
Achtzehnhundertvierzig und Acht. Hörspielversion für 45 Minuten

Noch sind nicht alle Märze vorbei!

Ein monumentalistisches Drama zu den Barrikadenkämpfen in den Strassen Berlins von Eve Mcfar, André Bistrosch & Oliver Hübel


Personen:
Thomas Weissbecker
Georg von Rauch
Carmen R. – Freundin von Weissbecker
Judis – Verräterin von Rauch, schwanger von Weissbecker
Christiane Schmidt – Freundin von Rauch
Louise Otto-Peters
König
Zar
Kaiser
Clara Fall – Kontaktbeamtin von Judis
Schattenmann – immer anwesend, wenn König
Schattenmänner
Hexe Baba Yaga
Demonstranten
Drei Kinder
Anwalt 1 und 2
Regisseur
Kameramann


[Bearbeiten] Im Park


Sound:
Vodergrund: Vogelgezwitscher, leichter Wind, Kinder spielen. 
Hintergrund: Schankszene aus der Ferne, Korkenknall. 
Die Stimme einer Gruppe werden lauter, verständlicher und kommen in den Vordergrund.

Thomas Weissbecker: „Ey, Rauch. Gib Judis doch auch mal nen Schluck, du Ego.“
Carmen R: „Er will ihn alleene trinken.“
Judis: „Ich will gar nicht.“
Georg von Rauch: „Siehste doch, Judis will nich, bleibt mehr für mich.“
Weissbecker: „Sag ich doch: Ego!“
Christiane: „Hier, probiert diese Pfann-Kuchen! Die hat Georg gemacht. Sind innen hohl, wie die Versprechen unseres Königs, sagt er. Hihi!“

Sound: in den Vordergrund kommen die Schritte von Kind Karl

R: „Schau her Kindchen, wie unser König, innen hohl!“
(R lacht, die Anderen stimmen ein)
Karl: „Was ist ein König?“
R: „Na ein Pfann-Kuchen auf einem steinernen Thron.“
C: „Ein König ist eine sehr sehr einsame...“
R: „Erzähl dem Kind nicht so´n Scheiß! Könige sind Blut saugende, Menschen fressende Ungeheuer...“
(spielt dabei den Vampir an Karl, er schäkert)
Ch: „Quatsch Ungeheuer. Der König ist alt und schrumplig, der saugt höchstens noch die Haushaltskasse {mit nem Strohhalm} aus.“
(Ch freut sich über ihren Witz)
W: „Die gefüllt ist mit der Kohle der Arbeiter.“
J: „Aber er hat uns Reformen versprochen. Und ohne ihn können wa doch eh nichts machen…Und, und so schlimm war es in letzter Zeit ja auch nicht.“
C: „Ich glaub ich muss dich mal schütteln…was redest du da denn fürn scheiss?“
J: „Hey was soll das, vorsichtig. Du kannst mich doch nicht einfach so..:(lauter)Hör auf jetzt“
C: „Wenns hilft…“
J: „Päh, spinnst wohl. “
C: „Is doch gleich besser, oder?“
J: „Tsss“
Karl: „Ich will mal einen probieren.“
Ch: „Einen König?“
Karl: „Nein, ich will nen Pfann-Kuchen!"
Ch: „Hier!“
Karl: „Oh, Danke…“ (Karl beißt ab schmatzt)

Sound: wegrennendes Kind Karl 

Rauch: „Guck ma, rennt gleich zu den Anderen und jibt an wie ne Tüte Mücken. Jetz wolln die Anderen bestimmt och wat haben“
Ch: (laut) „Ey Bürschchen, gib den andern auch wat ab!“
R: (nimmt einen großen Schluck aus der Flasche)
W: „Was sagst Du dazu, Louise?“
Louise Otto-Peters: (ernst) „Dem Reich der Freiheit werb ich Bürgerinnen!“
R: „Was?“
L: „Das frag ich Dich: Was? Siehst Du nicht, dass wir Frauen schon seit hunderten von Jahren...“
W: „Hört! Hört!“
L: „ausgenutzt und belogen, unterdrückt, misshandelt...“
(Kinder singen: KlatschInDieHände-Lied von 1840und8)
„Achtzehnhundert vierzig und acht,
Als im Lenze das Eis gekracht.
Tage des Februar, Tage des Märzen,
Waren es nicht auch Kinderherzen...“
R: „Ja Ja!“
C: (isst gerade Kuchen und trinkt. mit vollem Mund) „Lasst Sie!“
L: „Siehste! Du, der Typ unterbricht mich immer, nimmt mich gar nicht ernst. Ich kann nicht länger dulden, dass ich, nur weil ich eine Frau bin, nicht ernst genommen werde. Die Frau ist für die Revolution ebenso unentbehrlich wie der Mann.“
C: „Ach Louise, am Besten Du nimmst ihn auch nicht ernst. Der macht nur seine Spielchen.“
R: „Pssst. Wer redet denn hier von Revolution, iss nur Morgengymnastik, ein wenig aufputschen, wach werden. Nur wer wütend ist, schläft nicht.“
W: (kumpelhaft ermahnend) „Sauf nicht so viel! Denk dran, wir haben heute noch was vor!“
R: (entspannt angeheitert) „Ja Mann, kein Problem. Wir machen das schon! (trinkt noch einen Schluck)
Ch: (schnippisch angezickt) „Das sagt Ihr die ganze Zeit. Alles machta, nur nicht das wassa sollt! Macht doch mal was Richtiges.“
W: „Die Bücher-Sache war richtig! Hätte fast geklappt. Dann kam dieses scheiß Unwetter; das hat das Drecksdach der Garage nicht überstanden. Fast alle Manifeste sind nass geworden.Kein einziges Exemplar für die Demo heute Abend taugt.“
R: „Scheiß drauf, das Ding ziehen wir trotzdem durch und die Bücher verschenken wir einfach. Information ist alles.“
L: „Ihr kommt aber rechtzeitig, oder? Die Revolution braucht jeden…auch euch“
(Im Hintergrund: Karl fällt hin und schreit, Musikinstrument: Becken werden geschlagen; verstärkt: lautes Kindergeschrei) Ch: „Was hast Du? Tuts weh, Karl?“
K: (weint)
C: „Das wird schon. Is halb so schlimm. Guck ma, nich mal Blut is zu sehn. Wenn de heiratest is allet wieder jut…"
K: (schreit)
Ch: „Komm schon, steh auf! Du machst die ganze Hose voller Rasen“
R: „Kann man das nicht abstellen? Immer dieses Balg. Warum nimmst du Karl immer mit? Kann deine Else nicht mal selbst uff ihn aufpassen. Der pennt aber heut nich schon wieder bei uns im Zimmer.“ J: „Du bist echt 'n Arsch...! Der is doch n ganzer Lieber…“ Ch: Mit so einem lebe ich in einem Zimmer“ W: Na und, Du zahlst doch nix dafür.“ C: Sei Du mal ganz ruhig…hast du jemals nen Cent auf Tasche gehabt, du Oberschlaucher.“ W: Werd ma nich gleich beleidijend Fräulein Tong Tong, is allet für'n juten Zweck. Is allet nur für'n juten Zweck. Ch „guter Zweck…ha, dass ich nicht lache…“ W: „Wir bestehlen die Reichen um es den Armen zu geben…“ R: „Und dann stürzen wir gleich noch den König und … W: ... legen die Häuser der ganzen verlotterten Hoheit in Flammen! Ch: „haha…Ihr Kuschelrock Revoluzzas…“ R: (pathetisch) „Es lebe die Revolution!“ C: Na dann Prost (und setzt die Flasche an) L: „Ich hau ab, das wird mir zu albern..:“ C: „Warte ich glaub wir wollen alle jetzt reinhaun…Wir können dich n Stück mitnehmen. Ein Platz is noch frei.“ J: „Pass ich auch noch rein.“ W: „Mit Karl sind war schon 6, da passt nix mehr rein in die Klapperkiste…“ CH: „Tut uns echt total leid. Karl komm wir gehen.“ W: „Aber wir sehen uns ja heut abend, oder?...“ C: (von weitem) „Thommy, komm endlich!“ W: (rufend) „Ja Schatz, ich komm ja schon…(zu Judis leiser) Wir sehen uns heut abend!“ (Schritte)


[Bearbeiten] Verführung von Judis

Sound: Schritte, die lauter werden, dann leiser

J: Was soll ich nur machen? Ich liebe ihn. (Pause) Ich kann nicht ohne ihn, aber er ist so ein Hitzkopf? Ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin... (atmet schwer ein und aus) Jetzt planen sie den großen Wurf. Wollen alles verändern, natürlich zum Guten. Das wollen sie alle. Doch er kann nicht mal auf seine Frau aufpassen und will die Welt verändern. Ach, ich bin so bescheuert! Warum bloß hab ich es ihm nicht gesagt? Ich könnte mich ohrfeigen.
(Pause. J seufzt wieder laut)

Sound: streicheln über Stoff

J: Ach mein süßer Thommy, warum bist du nur der Weissbecker?

Sound: Thema zum Schattenmann

S: (redet mit Judis Stimme) Bist Du nicht etwas jung für ein Kind?
J: (erschrickt) Was? Wer sind sie? Woher kommen...?
S: Sie sind die Geliebte von dem Thomas Weissbecker.
J: Das geht sie gar nichts an, Sie...
S: (unterbricht sie) Und sie kennen Georg von Rauch.
J: Ich werde jetzt gehen! (will gehen, S hält sie am Arm fest)
S: Ich weiß alles. Ich weiß, dass die Beiden etwas sehr Schlimmes vorhaben. (macht eine Pause, holt tief Luft) Die beiden sind gefährlich! Viele Menschen werden sterben!

auf S.)

J: (wendet sich zu S, guckt misstrauisch) Was meinen Sie?
S: Sie sehen, ich, also WIR wissen eine Menge. Wir möchten Ihnen klar machen, dass tausende von Frauen, Alten und Kindern hungern und elendig sterben werden, auch Ihr Kind, wenn diese... wenn diese beiden ... dem König und seinem Reich Böses trachten.
J: Sie wollen mir drohen?
S: Wir möchten Ihnen ein Geschäft vorschlagen. Im Auftrag des Königs, seiner Majestät, bin ich befugt Ihnen Konzessionen, ...äh, also Zugeständnisse und Versprechungen zu machen, was Ihre Zukunft und die Ihrer Familie angeht.
J: Meiner Familie? Lassen Sie meine Familie aus dem Spiel!
S: Was würde wohl ihr Vater sagen, wenn er wüsste, dass sie ein uneheliches Kind erwarten? Sie können sich vorstellen, was das für sein Unternehmen bedeutet, das wäre sein Ruin.
J: Das können Sie nicht!
S: Ich werde es wohl müssen, wenn sie nicht kooperieren! (S drückt nun etwas fester. J reißt sich los.)
J: Was soll das?!
S: Es gibt einen Ausweg! Ich kann Ihnen zusichern, dass eine frisch geschlossene Ehe, welche sie vor Gott bezeugen, ihren Thommy eine gewisse Hafterleichterung verschaffen könnte. Da bin ich mir ganz sicher. Und wenn Herr Weissbecker erst einmal seine kurze Strafe abgebüßt hat, wird sich der Rest auch noch regeln lassen. (S grinst.)
S: Außerdem könnten Sie sich mit der Belohnung ein wohlfeiles Fundament Ihres zukünftigen Liebesglücks errichten!

Sound: rascheln von Stoff: S legt die Hand auf die Schulter von J

J: (in sich gekehrt, resignierend) Was wollen Sie?
S: Ich will, dass sie für mich arbeiten. Denken Sie an ihr Kind und an die tausend Anderen, die mit dem König fallen würden. Rauch plant etwas Großes, er ist gefährlich. Helfen Sie uns zu verhindern, dass etwas Schreckliches passiert.
J: (schweigt, verunsichert)
S: Ich weiß mein Kind, ich weiß. Beim ersten Mal tut´s immer weh. Finde nur für uns heraus, wann und wo es losgeht. Aber lass Dir keine Zeit! Denk an Deine Familie! (hält ihr eine schwarze Karte hin)
J: (schweigt, zögert erst, dann nimmt sie die Karte und geht ab)

Sound: Karte wird gezogen, Schritte die leiser werden

S: (bleibt atmend zurück)


[Bearbeiten] Ausschreitungen am Mariannenplatz


Sound: pfeifendes Mikrofon, Rufe von Demonstranten, Gesänge, 
zerbrechende Flaschen, polternde Steine, Ausrufe: Parolen von
Freiheit und Revolution.


[Bearbeiten] Rede


König:

Sound: Schritte auf den Balkon, klopfen gegen das Mikrofon

(liest trocken)
An mein Volk und die zukünftige Nation.

Sound: Demonstranten werden ruhig

Mit Vertrauen spreche Ich nun heute, im Augenblicke, wo das Vaterland in höchster Gefahr schwebt, zu der zukünftige Nation, unter dessen edelste Stämme Mein Volk sich mit Stolz rechnen darf. Mein Vaterland ist von innerer Gärung ergriffen und kann durch äußere Gefahr von mehr als einer Seite bedroht und angegriffen werden. (macht eine Pause, räuspert sich.)
Ich übernehme heute die Leitung für die Tage der Gefahr.

Sound: vereinzelte Buh-rufe

Mein Volk, das die Gefahr nicht scheut, wird Mich nicht verlassen und das zukünftige Land wird sich Mir mit Vertrauen anschließen. Ich habe heute die neuen Farben angenommen und Mich und Mein Volk unter das ehrwürdige Banner des zukünftigen Reiches gestellt. Wir gehen fortan in etwas Größerem auf.
Die auf diese Weise zeitweilig sich bildende Stände-Versammlung wird in gemeinsamer, freier Beratung das Erforderliche in der gemeinsamen, inneren und äußeren Gefahr ohne Vorzug verkehren. Was heute vor Allem Not tut, ist:
1) Aufstellung eines allgemeinen volksübergreifenden Landesheeres,
2) bewaffnete Neutralitäts-Erklärungen.
Solche die Völker umgreifende Rüstung und Erklärung werden der Welt Achtung einflößen vor der Heiligkeit und Unverletzlichkeit dieses Gebietes völkischer Zungen und Namen. Nur Eintracht und Stärke vermögen heute den Frieden in unserem schönen, durch Handel und Gewerbe blühenden Gesamt-Reich zu erhalten.
(der König macht jetzt schon fast Sprechgesang)

Sound: das Volk beginnt zu lachen

So wenig für Mein treues Volk, als für das zukünftige Land insgesamt, bedarf es einer Rechenschaft über die Ursachen des Krieges, welcher jetzt beginnt. Es liegt dem unverblendeten Volk deutlich vor Augen: Wir erlagen der Übermacht. Der Friede, der mir die Hälfte Meiner Untertanen entriss, gab uns keine Segnungen; denn er schlug uns tiefere Wunden als selbst der Krieg es je vermochte. Das Mark des zukünftigen Landes ward ausgesogen, die Hauptfestungen bleiben vom Feinde besetzt, der Ackerbau ward gelähmt, sowie der sonst so hoch gebrachte Kunstfleiß unserer Städte. Die Freiheit des Handels ward gehemmt und dadurch die Quellen des Erwerbs und des Wohlstandes verstopft. Das Land ward ein Raub der Verarmung. Ihr wisst, was Ihr seit Jahren erduldet habt; Ihr wisst, was euer trauriges Los ist, wenn wir den beginnenden Kampf nicht ehrenvoll enden. Erinnert Euch an die Vorzeit, an die großen Fürsten. Bleibt eingedenk der Güter, (hebt seine Stimme) die unter Ihnen Unsere Vorfahren blutig erkämpften:
Gewissensfreiheit, Ehre, Unabhängigkeit, Handel, Kunstfleiß und Wissenschaft. – Gedenkt des großen Beispiels unserer mächtigen Verbündeten, der Russen; gedenkt der Österreicher und der Briten. Erinnert Euch an die heldenmutigen Schweizer und Niederländer. – Große Opfer werden von allen Ständen gefordert werden; denn unser Beginnen ist groß, und nicht gering die Zahl und die Mittel unserer Feinde. Ihr werdet diese Opfer lieber bringen für das Vaterland, für Euren wohlgeborenen König, als für fremde Herrscher, die, wie so viele Beispiele lehren, Eure Söhne und Eure letzten Kräfte Zwecken widmen würden, die Euch ganz fremd sind. Vertraut auf Gott!, auf Ausdauer, Mut und dem mächtigen Beistand unserer Bundesgenossen. Sie werden unseren redlichen Anstrengungen siegreichen Lohn gewähren. – Aber, welche Opfer auch von Einzelnen gefordert werden mögen, sie wiegen die heiligen Güter nicht auf, für die wir sie hingeben, für die wir streiten und siegen müssen, wenn wir nicht aufhören wollen, frei zu sein. Es ist der letzte, entscheidende Kampf, den wir bestehen, für unsere Existenz, unsere Unabhängigkeit, unseren Wohlstand. Keinen anderen Ausweg gibt es, als einen ehrenvollen Frieden, oder einen ruhmvollen Untergang. Auch diesem würdet Ihr getrost entgegen gehen, um der Ehre willen; weil ehrlos das große Volk der Zukünftigen nicht zu leben vermag. Allein wir dürfen mit Zuversicht vertrauen: Gott und unser fester Wille werden unserer gerechten Sache den Sieg verleihen. Wir werden mit ihm einen sicheren, glorreichen Frieden und die Wiederkehr einer glücklichen Zeit erreichen. Euer hochwohlgeborener König.

[Bearbeiten] Die andere Seite


Sound: R und W sind leicht heraus zu hören

R: Wir sind etwas spät dran.
W: Aber gut drauf sind sie ja, ich glaub die wollen ernst machen.
R: Na dann sollten wir mal mitmachen.

Sound: sie verteilen rote Bücher, einige werden angezündet. 
Eine alte Punkhymne: 
Ihr Geisterlein kommet, oh kommet doch bald,
die Narben sind frisch, doch die Kriege sind kalt,
die Gesinnung ist frisch und die Könige alt
Ihr Geisterlein kommet, oh kommet doch bald

Parolen werden geschrieen: Nieder mit dem Hochadel. ,Wir sind Pabst!, König, Dein Haus gehört uns! ,Deine Frau auch!, Berlin, Berlin, wir ziehen durch Berlin!


(Immer wieder kommt es an der MenschenSicherheitsMauer auf der weißen Linie zu Gedränge. Einige Demonstranten, werden aus der Menge gezogen. Die StrassenSicherheit streut sich. Einige halten vereinzelte Revolutionäre fest und schlagen sie mit Protektorhandschuhen ins Gesicht. Andere werden mit Steinen und Flaschen beschmissen. Plötzlich fällt ein Schuss. Es bildet sich ein immer größer werdendes Loch in der Menge links. Ein junger Mann liegt in verkrepelter Haltung auf dem Boden, Blut läuft aus seinem Mund. Alles ist still. Der Punktstrahler fokusiert die Leiche. Kurz darauf Geschrei! Das braune Tor unter dem Balkon öffnet sich wieder, es kommen Pferde und Panzer mit Blaulichtsirenen herausgefahren. Die schwarze JägerFront prügelt um sich. Raketen werden gezündet. Nebeldampf steigt auf. Rote und blaue Blitze. Nebenher gibt es zwei Schattenmänner, die mit Handkameras die Demonstranten filmen, jene bewegen sich sehr behutsam und halten immer in Richtung Weissbecker und Rauch drauf. Projektionsfläche: Eine antike Schlachtszene.)
R und W: (sie halten sich immer mit den anderen Demonstranten auf und machen mit)